Am «Goldenen Horn» entspannt

Mein Highlight in diesem Jahr waren die Sommerferien in Kroatien, genauer gesagt auf der Insel Brac.

Ein schönes Hotel, das türkisblaue Wasser der kroatischen Adria vor der Haustür, freundliche Gastgeber und ein schmuckes Dörfchen namens Bol. In diesen Sommerferien verreiste meine Familie erstmals nach Kroatien, und zwar auf die Insel Brac. Diese ist für das «Goldene Horn» oder auf Kroatisch «Zlatni Rat» bekannt. Das ist ein lang gezogener Kiesstrand, der die Form eines Horns aufweist. Mit meinem Mann und den zwei Teenagerjungs war es klar, dass das Hotel alles inklusive anbieten musste. Bei den Mengen, welche die Jungs im Wachstum vertilgen, wäre alles andere viel zu teuer – und mühsam – geworden. Das Gute daran: Auch das Sportprogramm konnte sich sehen lassen. So packten meistens Frauen frühmorgens die Yogamatte unter den Arm und spazierten in Richtung «Goldenes Horn». Die Yoga-Übungen bei Sonnenschein und mit dem Rauschen des Meeres im Hintergrund durchzuführen, ist schon etwas anderes als in einem Yoga-Studio. Um die meisten Punkte wetteifern konnten wir auch beim Bogenschiessen sowie beim Tennisspielen. Auch auf dem Meer gab es jede Menge Action: Da kurvten Windsurfer, Stand-up-Paddler, aber auch Boote umher. Einstweilen hatte ich das Gefühl, dass fast zu viel Betrieb auf der Adria herrschte.

Eine lange Anreise

Gar nicht langweilig gestaltete sich übrigens die Anreise nach Kroatien: Mit dem Flieger gings von Basel nach Split in etwas mehr als einer Stunde. Danach wurden wir zum Hafen von Split chauffiert, um zu erfahren, dass die Fähre zur Insel erst in rund zwei Stunden abgelegt – um Mitternacht. Kein Problem, wir machten ein ungeplantes Sightseeing in Split. Mit der Fähre fuhren wir schliesslich nach Supetar und auch dort wurden wir erwartet, von Chauffeur Santo: In gut 45 Minuten fuhr oder raste der gesprächige Chauffeur auf der kurvenreichen Strecke zum Hotel. Schliesslich waren wir froh, als der Reisetag zu Ende war und die Sommerferien beginnen konnten.

Diese Ferien waren mein Highlight, weil ich noch nie in Kroatien war. Einen neuen Ort, andere Gepflogenheiten und Kulturen kennen zu lernen, das gehört für mich zum Schönsten, was das Reisen zu bieten hat.

Weitere Artikel zu «Limmattal», die sie interessieren könnten

Die simulierte Rauchquelle auf dem Versuchsanhänger produziert pro Aggregat bis zu 340 m3/min rückstandsfreien und ungiftigen Rauch.
Limmattal24.06.2026

A1 Reusstal–Neuenhof: Rauchtests in den Tunnelröhren des Baregg

Heiss zu und her ging es im Bareggtunnel letzte Woche, weil mittels Rauchtests Lüftungen überprüft wurden. Fazit: die Anlagen funktionieren bestens.

Bereits…

Erdbeerfeld in der Landschaftsspange Sulpberg-Rüsler. zVg
Limmattal10.06.2026

Grosser Rat plant, Gegner rüsten auf

Die Kommission UBV des Grossen Rates befürwortet die Richtplananpassung Gebiet Tägerhardächer. Voraussichtlich am 30. Juni wird das Geschäft im Kantonsparlament…

Abwarten und Beobachten
Limmattal10.06.2026

Abwarten und Beobachten

Abwarten und Beobachten

«Hände weg von Jungvögeln!» – Warum gut gemeinte Hilfe oft schadet Vogelarten wie Amseln, Meisen oder Spatzen verlassen ihr Nest oft,…