Strompreise in Killwangen sinken wieder

Nach den extrem hohen Marktpreisen für Energie im Jahr 2022 sind diese im 2023 wieder gesunken und bewegen sich aktuell im Bereich von knapp 10 Rappen pro Kilowattstunde.

Durch die strategische Beschaffung in mehreren Tranchen entsteht ein Durchschnittspreis über den Zeitraum von drei Jahren. Preisschwankungen werden dadurch ausgeglichen und verzögert. Dank der gesunkenen Preise am Markt können nun auch die Energiepreise für die Kundinnen und Kunden um rund 17 Prozent gesenkt werden. Sie betragen ab dem 1. Januar 2025 für das Standardprodukt 15,8 Rappen pro Kilowattstunde (kWh).

Die Tarife für die Netznutzung müssen um rund 4 Prozent leicht erhöht werden. Der Grund dafür ist der stetig sinkende Stromabsatz bei gleichbleibenden Kosten.

Netzzuschlag bleibt gleich

Die Swissgrid als Betreiberin des nationalen Übertragungsnetzes senkt die Preise für Systemdienstleistungen von 0.75 Rappen auf 0.55 Rappen/kWh. Die als Winterreserve deklarierte Abgabe des Bundes sinkt von 1,2 Rappen auf 0.23 Rappen/kWh.

Der Netzzuschlag zur Förderung erneuerbarer Energien sowie die Konzessionsgebühr zu Gunsten der Einwohnergemeinde bleiben unverändert. Über alle Tarifelemente betrachtet beträgt die Preissenkung rund 12 Prozent. Das bedeutet für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4500 kWh eine Entlastung um 180 Franken pro Jahr, schreibt die Gemeinde in ihrer Mitteilung.

Die Preisblätter und Preisübersichten sowie weitere Informationen sind auf der Website www.killwangen.ch unter «Verwaltung/Werke» zu finden.

Weiter können unter www.strompreis.elcom.admin.ch der Eidgenössischen Elektrizitätskommission ElCom – der «Preisüberwacherin» im Elektrizitätsbereich – die Strompreise der schweizerischen Stromversorgungsunternehmen angezeigt und miteinander verglichen werden. (LiWe/zVg)

Weitere Artikel zu «Killwangen», die sie interessieren könnten

Bei der Vernissage: Hubi Spörri mit Wettinger   Regierungsrat Markus Dieth.zVg
Killwangen29.04.2026

Er präsentiert vergessene Klosterkunst

Hubi Spörri hat das Abtzimmer im einstigen Erholungsheim des Klosters Wettingen auf dem Sennenberg in Killwangen neu gemalt. Jetzt zeigt der 83-jährige…

Die Kletterwand in der Turnhalle war bei Kindern und Jugendlichen beliebt. zVg
Killwangen22.04.2026

Reiten, klettern oder die Tischbombenfabrik besuchen

Zum ersten Mal fand der «Ferienspass» im Frühjahr statt im Herbst statt. Das soll künftig so bleiben.

«Hat jemand eine Idee, wie man ein Pferd putzt?», fragt…

Spannungen: Vizeammann Christine Gisler (l.) und Ammann Markus Schmid.zVg
Killwangen15.04.2026

Vorwürfe und Rücktritt

Die Killwangener Frau Vizeammann Christine Gisler (parteilos) tritt zurück und begründet dies mit anhaltenden Konflikten. Gemeindeammann Markus Schmid (Mitte)…