Rechtsanwälte lösen Restaurant ab

Noch bedecken zahlreiche Teppiche die unfertigen Böden in der Kanzlei von Bruno und Evelyne Bernasconi.

Noch bedecken zahlreiche Teppiche die unfertigen Böden in der Kanzlei von Bruno und Evelyne Bernasconi.

Das aus Bruchstein gebaute Haus war schwer zu isolieren.

Das aus Bruchstein gebaute Haus war schwer zu isolieren.

Mit seiner neuen, fröhlich gelben Farbe thront das ehemalige Restaurant noch prominenter vis-à-vis des Bahnhofs Killwangen-Spreitenbach.  Fotos: ska

Mit seiner neuen, fröhlich gelben Farbe thront das ehemalige Restaurant noch prominenter vis-à-vis des Bahnhofs Killwangen-Spreitenbach. Fotos: ska

Die offene Fassade vor dem Anbau der Liftkonstruktion.  Foto: zVg

Die offene Fassade vor dem Anbau der Liftkonstruktion. Foto: zVg

Während eineinhalb Jahren erblickten Personen, die den Bahnhof Killwangen-Spreitenbach verliessen, ein mit Baugerüsten verschleiertes Haus. Dahinter ist vor einiger Zeit das ehemalige Restaurant Bahnhof wieder zum Vorschein gekommen – liebevoll renoviert und in festlichem Hellgelb gestrichen. «Wir haben viele Anrufe von uns zum Teil unbekannten Menschen bekommen, wie schön es geworden sei», sagt der Bauherr, Rechtsanwalt Bruno Bernasconi.

Doch aller Anfang ist schwer – so auch hier. «Als wir das Haus erwarben, war es in einem sehr bedenklichen Zustand», berichtet Bernasconi. In das Dach habe es hineingeregnet, und eine riesige, absturzgefährdete Fernsehantenne habe entfernt werden müssen.

Das Konzept für die Umgestaltung des 1898 erbauten Restaurants in ein modernes Bürogebäude stammt von Bernasconi selbst, denn er sei für einen Anwalt «überdurchschnittlich stark an Architektur interessiert». Bei der Konzeption und Durchführung lag ihm der Erhalt historischer Substanz am Herzen. Insgesamt steckt viel Liebe im Detail, etwa im leicht texturierten Antik-Verputz der Fassade. Auch die Figuren-Nische an der Frontseite wurde beibehalten. «Die Frage, ob dort eine Figur stand, und wenn ja, welche, ist immer noch offen», sagt der Bauherr.

Die markanteste Umbaumassnahme ist der bergseitige externe Lift- und Treppenhausanbau aus Glas und Stahl. Dieser ermöglichte eine Vergrösserung der Nutzfläche innerhalb des Gebäudes. Der Anbau ist bewusst modern gestaltet, ein «sich stilistisch anbiedernder» Anbau sollte vermieden werden.

Vor eineinhalb Jahren, zum frühestmöglichen Zeitpunkt, ist die Kanzlei in das Haus eingezogen. Die rasant wachsenden Platzbedürfnisse der Anwaltsfirma, die bislang in Killwangen und Zürich präsent war, liessen ein weiteres Zuwarten nicht mehr zu.

Dass die Arbeiten im Bürobereich aber auch heute noch nicht ganz abgeschlossen sind, davon zeugen die vielen Orientteppiche, die sämtliche noch unfertigen Böden im ganzen Gebäude bedecken. Das soll sich bald ändern, so Bernasconi: «Gerade waren wir in Italien, um den passenden Granit für die Böden auszusuchen.» Im Frühling 2012 sollen die Umbauarbeiten dann abgeschlossen sein.

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