Mit dem Shuttlebus zum Kindergarten

Ein Neuanfang steht bevor: Einige Kindergartenkinder aus Spreitenbach werden ab dem kommenden Schuljahr mit einem Bus zur Schule gefahren. Die erste Fahrt fand bereits statt.

In den Gängen der Schulleitung herrschte grosse Besorgnis, als sich zu Beginn des Jahres abzeichnete, dass der Kindergarten Kreuzäcker überfüllt sein würde. Es wurde zu Beginn des Jahres klar, dass einige Kinder aus dem Quartier Kreuzäcker einen anderen Kindergarten besuchen werden müssen, da im Kindergarten Kreuzäcker nicht genügend Platz für alle Kinder des Einzugsgebietes vorhanden war. Man entschied sich für die Variante «Bustransport».

Sicherheit gewährleistet

Bereits einmal durften die Kinder und ihre Eltern eine gemeinsame Busfahrt erleben, während sie zum Besuchsmorgen eingeladen waren. Während die Kinder noch etwas scheu waren, fiel die Fahrt den Eltern teilweise schwer. Ihre Sorgen konnten sie noch nicht abschütteln – verständlicherweise. Der Gedanke daran, dass ihre Kleinen den Kindergarten in der Langäckerstrasse 51 besuchen, erfordert eine gewisse Eingewöhnungszeit. Das Lehrerteam und die Schulleitung seien jedoch bestens vorbereitet. Neben der Tatsache, dass die dortige Kindergartenabteilung die kleinste in ganz Spreitenbach ist und daher eine besonders individuelle Betreuung im Unterricht gewährleistet, werden die Kinder während der Hin- und Rückfahrten von den ihnen vertrauten Lehrpersonen begleitet. Zudem ist der Busfahrer in der Regel immer derselbe, was bei den Kindern zusätzlich für eine gewisse Sicherheit sorgt.

Befristeter Betrieb bewilligt –Kosten befinden sich im Rahmen

Der Gemeinderat war im Projekt ebenfalls involviert. Nachdem weitere Abklärungen zu alternativen und auch kostengünstigeren Lösungen in Auftrag gegeben wurden, bewilligte der Gemeinderat schliesslich einen befristeten Betrieb für das Schuljahr 2023/2024 und genehmigte die anfallenden Zusatzkosten für den Bustransport. Die Mehrkosten für das Budget 2023 werden mit 18000 Franken zu Buche schlagen. Für das Budget 2024 wird mit einem Aufwand von 22000 Franken gerechnet, welcher im Budget aufgenommen wird. zVg/LiWe

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