Grenzraum richtig planen

Spreitenbach und Killwangen gehen die Koordination über den gemeinsamen Grenzraum zusammen an. Wichtig ist auch, was die Bevölkerung meint.

Weiterentwicklungen am Bahnhof kommen bei der Bevölkerung gut an. Walter Schwager
Weiterentwicklungen am Bahnhof kommen bei der Bevölkerung gut an. Walter Schwager

Die Siedlungsgebiete vieler Gemeinden sind mittlerweile zusammengewachsen. Aarau-Buchs, Döttingen-Klingnau, aber auch Spreitenbach und Killwangen teilen sich einen Grenzraum. Um diesen für beide gewinnbringend weiterzuentwickeln, muss gemeinsam koordiniert werden. Damit aber die Bevölkerung mitmachen kann, luden beide Gemeinderäte die Bevölkerung an einen Informationsabend in die Turnhalle in Killwangen.

Trends sind eindeutig

Das schleckt keine Geiss weg: Die Trends zeigen grossen Bevölkerungswachstum im gesamten Limmattal. Killwangen und Spreitenbach gehören hier bisher zu den Gewinnern im Kanton. Die Gemeinden werden zusehends beliebter bei Gewerbe und Bevölkerung. Beide teilen sich indes einen grösseren Grenzraum. Zu diesem haben die beiden Gemeinden in den vergangenen Jahren den regionalen Sachplan Grenzraum Killwangen-Spreitenbach erarbeitet. Impulse der Bevölkerung deuten darauf hin, dass das gemeinsame Unterfangen als zielführend aufgenommen wird. Es zeigt sich, dass besonders Entwicklungen beim Bahnhof gute Rückmeldungen generieren, während die Verlegung der Industriestrasse sowie die Ausrichtung der Nutzungen auf arbeitsplatzintensives Dienstleistungsgewerbe als negativ beurteilt werden.

Stimmen aus der Bevölkerung

 

sind wichtig

Bei der seit 1. Juni dauernden Mitwirkung beim Regionalen Sachplan sollen die Einwohnerinnen und Einwohner ihre Rückmeldungen eingeben. Hierfür stellen die Gemeinden mehrere Kanäle zur Verfügung. Mitwirkungsanträge können online, persönlich auf der Gemeinde oder per Post abgegeben oder eingetragen werden. Hierbei ist es den Gemeinderäten aber wichtig, dass sich alle an die Regeln halten würden. Eingaben müssen einen Antrag und eine Begründung liefern und dürfen nicht anonym sein. Die Frist dauert noch bis am 31. August.

Weitere Artikel zu «Killwangen», die sie interessieren könnten

Ehemaliger Wagenschopf dient gerade als Zwischenlager – nicht zur Freude aller.
Killwangen23.09.2026

Brandschutz stoppt Pläne im Spycher

Zwischengelagerte Möbel im denkmalgeschützten Spycher sorgen in Killwangen für Kritik. Sie sollen nun verschwinden. Gleichzeitig scheitert die Idee, das…

Hausdienstleiter Danny Simmank bringt die Sonnenschirme vom Meierbädli ins Winterlager.Bild: Melanie Bär
Killwangen16.09.2026

Bilanz nach dem Hitzesommer

Nach vier Monaten ist das Meierbädli nun geschlossen. Doch die Arbeit geht weiter.

Das Bädli liegt noch im Schatten, auf dem Rasen liegt Tau. Am letzten Morgen…

In die Jahre gekommen war die alte Grillstelle.
Killwangen09.09.2026

Findlinge aus Sanierung verbaut

Der Grillplatz Rütenen wurde in den letzten Wochen umfassend saniert. Neue Holzsitzbänke mit Tisch und eine moderne Grillstelle sind das Ergebnis.

In den…