Es geht vorwärts: Neuer Spielplatz kommt bald

Vor einem Jahr wurde der Neubau des Schulhauses Zelgli in Betrieb genommen: Jetzt fehlt nur noch der Spielplatz.

Vor einem Jahr wurde der Neubau des Schulhauses Zelgli in Betrieb genommen. zVg
Vor einem Jahr wurde der Neubau des Schulhauses Zelgli in Betrieb genommen. zVg

«Mit gefällt der Umgang mit Farbe und Materialien beim neuen Schulhaus sehr», sagt Pascal Keller, Hauswart der Schule und der Kindergärten von Killwangen. Die Fassade des roten Gebäudes ist aus Beton. Ansonsten ist es aus Holz. Tatsächlich ist der Neubau kaum von dem alten Schulhaus zu unterscheiden.

Genau vor einem Jahr wurde der Neubau des Schulhauses Zelg- li in Betrieb genommen. In der Zwischenzeit mussten jedoch noch einige Reparaturen und Garantiearbeiten erledigt werden. «Nach dem Bezug des Schulhauses musste der Boden geschliffen und versiegelt werden», so Keller. Auch hätten einige Fenster repariert werden müssen. «Das sind Garantiefälle», erklärt Keller. Damit sei bei grösseren Bauvorhaben zu rechnen. Jetzt fallen noch ein paar kleine Reparaturarbeiten an, dann ist das Schulhaus fertig.

Verzögerungen trotz fertigem Konzept

Einzig ein neuer Spielplatz fehlt: Der alte Spielplatz hat nicht mehr der Sicherheitsnorm entsprochen. Einige Gerätschaften waren morsch. Deshalb musste der Platz vor einem Jahr zurückgebaut werden. «Beim Bau des neuen Spielplatzes ist es zu Verzögerungen gekommen, obwohl das Konzept seit dem letzten Dezember klar war», sagt der zuständige Gemeinderat Patrick Bellini.

Der Gartenarchitekt sei kompliziert organisiert gewesen und nicht vorwärtsgekommen. «Deshalb habe ich in Abstimmung mit dem Gemeindeammann das Projekt gestoppt.» Zusammen mit dem Elternverein Killwangen setzt sich die Gemeinde für den Bau des Spielplatzes ein. Es soll vorwärtsgehen: Bereits haben die ersten Treffen zur Realisierung stattgefunden. «Wir erhalten nun die ersten konkreten Offerten», sagt Bellini. Er möchte den Spielplatz je nach Witterung bis Anfang Dezember fertigstellen können.

Eine effiziente und kostengünstige Lösung mit Beteiligung ortsansässiger Unternehmern sei dabei wichtig. So werden die Spielplatzinstallationen vom Non- Profit-Unternehmen «Murimoos», welches geschützte Arbeits- und Beschäftigungsplätze anbietet, hergestellt. Bellini: «Damit können wir auch eine soziale Organisation unterstützen.»

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