Bädli ist geöffnet
Seit einer Woche kann die Killwangener Bevölkerung wieder im Meierbädli baden. Die sichtbarste Neuerung ist der neu bemalte Beckenrand.
Das Meierbädli ist beliebt in der Bevölkerung. Deshalb hat man es auf die Saison 2025 für 155000 Franken saniert. Für den jährlichen Unterhalt investiert die Gemeinde rund 40000 Franken. Vor einem Jahr brachte man aus Sicherheitsgründen einen knapp zwei Meter hohen Zaun ums Bädli an. Zudem ebnete man die Grünfläche aus und stellte überdimensionale Sonnenschirme auf. «Die haben wir wieder aufgestellt und im Herbst die Rasenfläche nochmals ausgebessert», sagt Andrin Bernet, Leiter des Werkhofs. Wühlmäuse hatten dem Rasen zugesetzt. Abhilfe gegen die Vierbeiner schaffte man mit der Installation eines Rasenroboters. Er verursacht in der Nacht eine Bodenvibration. Die Wühlmäuse mögen das nicht und suchen deshalb das Weite.
Abgeschliffen und gestrichen
Eine sichtbare Neuerung ist am Rand des Beckens zu sehen: Er ist nicht mehr blau, sondern grau. «Wir haben den betonierten Beckenrand mehrere Millimeter abgeschliffen, eine Tiefengrundierung angebracht und ihn neu gestrichen.»
Seit mehreren Jahren hat sich die Oberfläche am Bassinbeckenrand stellenweise abgelöst. Bei der Sanierung im letzten Jahr versuchte man, diese Stellen mit einer Bassinfarbe zu überstreichen. Diese kostengünstige Variante blieb jedoch erfolglos. Deshalb entschied man sich nun für eine Tiefengrundierung. Bernet und eine weitere Person vom Werkhof waren vier Tage lang mit Abschleifen und Malen beschäftigt. Es wurde eine Zweikomponenten-Schutzbeschichtung verwendet. Weil die Sonneneinstrahlung die blaue Farbe schneller ausbleicht als helle Farben, entschied man sich für ein helles Grau. Auch der Boden der Aussendusche wurde neu gestrichen.
Nur für eigene Bevölkerung offen
Unterhalten wird die Anlage von Mitarbeitenden der Gemeinde. Mittlerweile haben sie das Wasser abgelassen und neues eingefüllt. Das Bädli darf ausschliesslich von Einwohnerinnen und Einwohnern aus Killwangen benutzt werden. Es wird voraussichtlich bis Mitte September geöffnet sein. «Bei schönem Wetter werden wir die Saison allenfalls verlängern», so Bernet. Es ist täglich von 7 bis 21 Uhr geöffnet.








