Pflanzen, Wein und Kuchen

Das «Hündli» von Milo Keller hat einen Gipsfuss bekommen. bär

Das «Hündli» von Milo Keller hat einen Gipsfuss bekommen. bär

Weindegustation bei Winzer Martin Wetzel. bär

Weindegustation bei Winzer Martin Wetzel. bär

Verkaufen Pflanzen: Jasmin Peter sowie Melvin und Jasmin Hotz (v. l.). bär

Verkaufen Pflanzen: Jasmin Peter sowie Melvin und Jasmin Hotz (v. l.). bär

Handgemachtes von Martha Hauser (l.) und Maria Luginbühl. bär

Handgemachtes von Martha Hauser (l.) und Maria Luginbühl. bär

Sammeln Geld fürs Klassenlager: Robin, Arian und Noa mit Klassenlehrer Werner Schullerus.  Melanie Bär

Sammeln Geld fürs Klassenlager: Robin, Arian und Noa mit Klassenlehrer Werner Schullerus. Melanie Bär

Vom Zopf bis zur Teddyklinik: Am Würenloser Frühlingsmarkt gab es Neues und Altbewährtes.

«Nähen Sie auch Kleider für Hunde?», fragt eine Dackel-Besitzerin am Stand von Martha Hauser. Die Würenloserin verkauft am Frühlingsmarkt Baby- und Kinderkleider. «Das habe ich bisher noch nie gemacht, aber wieso nicht?», antwortet Hauser. Für sie ist das Nähen ein Hobby, den Stand teilt sie sich mit ihrer Schwester Maria Luginbühl, die Brot, Zopf und anderes Gebäck anbietet. Normalerweise verkauft sie es am Samstag auf ihrem Bauernhof; am Würenloser Markt nimmt sie wegen ihrer Schwester teil.

Die meisten Aussteller stammen aus Würenlos oder der Region, viele sind schon seit vielen Jahren dabei. Auch Martin Wetzel. Der Winzer ist nicht nur Aussteller, sondern organisiert den Anlass als OK-Präsident für den Gewerbeverein mit. «Gegen tausend Personen besuchen den Markt jedes Jahr, erstaunlicherweise auch bei schlechtem Wetter», sagt er. Die Zahl der rund 40 Aussteller sei seit Jahren konstant.

Kinder-Samariterkurs

Dennoch trifft man jedes Jahr neue Gesichter. Etwa am Kuchenstand der 6.-Klässler. Sie sammeln Geld fürs Klassenlager. «Ich freue mich am meisten auf den Fussballplatz in der Jugendherberge am Hallwilersee», sagt Schüler Arian.

Erstmals gabs am Frühlingsmarkt auch eine Teddy-Klinik. Kinder konnten ihre Plüschtiere röntgen, ihre Herz- und Lungenfunktion testen oder ihnen einen Gips anbringen lassen. Zum Schluss gabs Mutpillen und Kuschelrezept. Im Einsatz stand Personal aus dem Ärztezentrum Würenlos und dem Kantonsspital Baden. «Wir wollen den Kindern so die Angst vor der Medizin nehmen», begründet Bettina Frank vom Ärztezentrum Würenlos. Die Teddy-Klinik war nicht das einzige Angebot für die Kinder. Am Stand der Woodkids stellten Waldspielgruppenleiterinnen ihr Angebot vor und luden zum Tannzapfenwerfen ein.

Auf dem Schulhausplatz fuhr ein Kinderzug und bei den Samaritern durften auch die Kleinen erste Hilfe üben. Seit einem Jahr gibt es in Würenlos einen Samariterkurs für Kinder ab der dritten Klasse. «Wir führen monatliche Übungen durch, das nächste Mal wiederholen wir die Seitenlage und lernen, wie der Körper aufgebaut ist», sagt Samariterin Cäcilia Gebhardt. Nicht nur fürs leibliche Wohl war am Frühlingsmarkt also gesorgt, sondern auch fürs medizinische.

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