Oliver Gröninger, 33, Wettingen

«Ich spiele seit 15 Jahren Rugby und kam durch einen damaligen Schulkameraden zu dieser Sportart. Beim Rugbyspiel wird jeder Muskel gebraucht. Und auch wenn es auf dem Spielfeld hart zu- und hergeht, so hat man einen Riesenrespekt voreinander. Nach dem Spiel gehen die Mannschaften zusammen etwas trinken. Das gehört zur Rugbykultur.»

Clive Colbert, 66, Baden

«Als ich vor 24 Jahren bei der ABB Baden zu arbeiten begann, zog ich von Südafrika in die Schweiz. In meiner Heimat ist Rugby so beliebt wie hier das Fussballspielen. Die Jungen wachsen mit dieser Sportart auf. In der Schweiz habe ich mit Kollegen am TV internationale Matches geschaut und ihnen die Regeln erklärt. So kam ich zum Rugby-Club Würenlos, wo ich mich als Trainer engagiere. Wir sind wie eine Familie und man hilft sich.»

Christof Gentner, 61, Würenlos

«Mein Sohn spielte Rugby und so habe ich mich als Trainer engagiert. Es gibt Kinder, die wollen kämpfen. Für sie ist die Sportart cool, weil sie es hier unter Einhaltung der Regeln dürfen. Ende Mai waren 350 Kinder bei uns am Jugendturnier. Auch unsere Junioren spielen in der ganzen Schweiz an Turnieren mit. Auch wenn mein Sohn nicht mehr spielt, bin ich als Trainer geblieben. Es macht einfach Spass, mit den Kindern zu trainieren.»

Jana Landolt, 26, Würenlos

«Ich spiele seit 10 Jahren Rugby. Ich wollte im Dorf etwas machen, das nicht jeder tut. Mir gefällt die Technik. Damals war ich das einzige Mädchen, wurde bei den Jungs aber gut aufgenommen. Seit drei Jahren gibt es nun ein Frauenteam. Ausser einer Bänderzerrung habe ich mich noch nie verletzt. Neben dem Feld ist man wie eine Familie.»

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