Ab Mitte April gilt es ernst: Die technischen Betriebe beziehen den neuen Werkhof

Nach fast einjähriger Bauzeit ist es so weit: Ab 20. April arbeiten die ersten Mitarbeiter im neuen Werkhof in Würenlos.

So sieht der neue Werkhof von aussen aus. Der Bau ist laut Bauleiter zu 95 Prozent ferig. Rahel Bühler

So sieht der neue Werkhof von aussen aus. Der Bau ist laut Bauleiter zu 95 Prozent ferig. Rahel Bühler

Im Erdgeschoss des Neubaus befindet sich die Werkhalle des Bauamts. Rahel Bühler

Im Erdgeschoss des Neubaus befindet sich die Werkhalle des Bauamts. Rahel Bühler

Die Bauarbeiten am neuen Würenloser Werkhof «Tägerhard» gehen dem Ende zu. «Wir sind zu 95 Prozent fertig», erklärt Bauleiter Fredi Baumgartner beim Baustellenrundgang. Dieser findet wegen des Coronavirus mit dem nötigen Abstand zu den Arbeitern auf der Baustelle statt. Mittlerweile sind der Innenausbau, die Installationen von Strom und Wasser fertig. «Es fehlen nur noch Fertigstellungsarbeiten», ergänzt Baumgartner. 
Der Bau sei gut vorangegangen. «Nur beim Aufrichten nach Weihnachten hatten wir nicht so gutes Wetter», blickt Architekt Gregor Schluep zurück. Mittlerweile stimme der Zeitplan aber wieder. Bald schon folgt der nächste Schritt: «Am 18. April ziehen die technischen Betriebe um. Ab 20. April arbeiten wir im neuen Werkhof», sagt Richard Weber, Leiter der technischen Betriebe Würenlos. Im Mai wird auch das Bauamt seine bisherigen Standorte verlassen und in den neuen Werkhof ziehen. Elf Personen werden dort arbeiten.

Änderungen am Bauvorhaben hat es keine gegeben: Im Untergeschoss liegen die Garage und das Lager der technischen Betriebe. Im Erdgeschoss die Werkhalle für das Bauamt und im Obergeschoss die Büros der technischen Betriebe sowie eine Küche. 

Der Coronavirus beeinflusse das Geschehen auf der Baustelle etwas: «Wir halten uns an die Vorschriften vom Bund», erklärt Baumgartner. Einige Hersteller seien mit ihren Lieferungen in Verzug. So fehlen etwa noch Gläser für die Türen im Innenraum. 

Weber: «Wir haben alle Arbeitsschritte geplant»

Rückblick: An der Sommergmeind 2018 bewilligen die Würenloser Stimmberechtigten den Kredit von fünf Millionen zum Bau des neuen Werkhofs. Zuvor hatte das Stimmvolk einen neuen Werkhof mehrmals abgelehnt. Im Mai 2019 erfolgte schliesslich der Baustart. «Es ist ein Grund zur Freude – nach langem Warten», sagte Gemeindeammann Anton Möckel damals. Im November 2019, bei Halbzeit der Bauarbeiten, waren bereits die Holzkonstruktion, die Garage sowie das Treppenhaus aus Beton zu erkennen. 

Weber freut sich auf das Beziehen des neuen Baus: «Wir werden vor allem Synergien zwischen den technischen Betrieben und dem Bauamt nutzen können.» Derzeit sind die beiden Abteilungen auf sechs Standorte und zwei Aussenlager im ganzen Dorf verteilt. «Ich habe aber auch Respekt vor dem grossen Umzug», meint Weber. Bis alle Installationen, etwa die Überwachung des Würenloser Strom- und Wassernetzes, funktionieren, brauche es noch einiges an Arbeit.  Weber gibt sich aber auch hier zuversichtlich: «Wir haben alle Arbeitsschritte geplant.» 

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