Zu Besuch im Schwarzwald

Einmal im Jahr unternehmen die pensionierten Gemeindeangestellten einen Tagesausflug. Diesmal ging es nach Deutschland.

Die Pensionierten machen in St. Märgen ihr Gruppenfoto.zVg

Am 13. Juni versammelten sich vor dem Rathaus 36 ehemalige Gemeindeangestellte aus den Bereichen Elektrizitäts- und Wasserwerk, Gemeindeverwaltung, Werkhof, Kindergarten und Sportzentrum Tägi. Die von René Hardmeier bestens organisierte Reise führte die gut gelaunte Gruppe mit dem Car in den Schwarzwald. Das Wetter zeigte sich gnädig: kein Regen wie am Vortag, nur Wolken, die manchmal der Sonne Platz machten.

Nach einer guten Stunde Fahrt über Waldshut (D) gab es einen Kaffeehalt mit Gipfeli. Um 10 Uhr fand dann unter kundiger Führung eine Dombesichtigung statt. Der Dom St. Blasien ist ein frühklassizistischer Bau aus der Zeit der Aufklärung. Die 1783 vollendete Kuppelkirche trägt den Namen des Bischofs und Märtyrers Blasius. So war es der Wille des Erbauers der Kirche, Fürstabt Martin Gerbert.

Benediktinermönche kamen im 9. Jahrhundert in dieses Schwarzwaldtal und brachten Reliquien des heiligen Blasius mit. Der Dom brannte 1874 fast vollständig nieder. Er wurde später aufgebaut mit dem hellen Innenausbau, wie er sich heute zeigt. Erst 1983 wurde der Dom wieder eingeweiht. Um 11 Uhr fuhr der Car weiter am Schluchsee vorbei, durch ausgedehnte Wälder auf einer kurvenreichen Strecke bergauf und bergab, an typischen Schwarzwaldhäusern und prächtigen Bauernhöfen vorbei über Altglashütten (Glasbläserei) wieder hinauf mit toller Aussicht auf den Titisee. Die Fahrt ging wieder hinab, dem See entlang in Richtung Freiburg. Etwas später bog der Car ab nach St. Märgen zum Mittagshalt.

Über «Blackforestline» gewandert

Nach einem guten und reichhaltigen Mittagessen ging die Fahrt weiter nach Todtnauberg. Kurz nach 15.30 Uhr erreichte die Reiseschar das nächste Ziel im Naturpark Südschwarzwald: die Hängebrücke «Blackforestline» auf einer Höhe von 973 Meter über Meer, welche im Mai 2023, nach einer neunmonatigen Bauzeit, eröffnet wurde. Die Hängebrücke ist 450 Meter lang und befindet sich 120 Meter über Grund. Die meisten der reiselustigen Schar wagten es, über die Brücke hin und zurück zu gehen. Ein tolles Erlebnis. Am Hang neben der Hängebrücke tost ein Wasserfall hinab und es gibt dort einen Weg für Wanderfreudige.

Um 16.30 Uhr ging es schliesslich auf die Heimfahrt in Richtung Lörrach/Basel über Todtnau, Zell im Wiesental, Bad Säckingen, wo der Zoll in Stein passiert wurde. In Eiken fuhr der Car auf die Autobahn Richtung Zürich.

Nach einem sehr abwechslungsreichen Tag mit interessanten Gesprächen und Wetterglück kehrte die Reisegruppe um 18 Uhr nach Wettingen zurück. (zVg)

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