Ein Ort für die Ruhesuchenden

Für Leserin Helen Suter aus Wettingen ist das Kreuz und die Kapelle auf dem Sulpberg ihr Lieblingsort. Hier kann sie ­entschleunigen.

1749 erbaut so sieht die Kapelle von aussen aus.  ihk

1749 erbaut so sieht die Kapelle von aussen aus. ihk

Blick von der Kapelle aus auf das Jesuskreuz.  Helen Suter

Blick von der Kapelle aus auf das Jesuskreuz. Helen Suter

Ein steiler Treppenaufstieg führt zum Wegkreuz (re.) und zur Kapelle.. ihk

Ein steiler Treppenaufstieg führt zum Wegkreuz (re.) und zur Kapelle.. ihk

Vor kurzem hatte die «Limmatwelle» ihre Leserinnen und Leser dazu aufgerufen, ihre Lieblingsorte zu präsentieren. Helen Suter nannte das Kreuz und die Kapelle auf dem Sulpberg in Wettingen. Sie besucht den Ort einmal monatlich, weil er sie entschleunige und zur Ruhe bringe. Ebenso gefällt ihr, dass man auf ganz Wettingen hinunterschauen kann. «So bekommen die Alltäglichkeiten eine andere Perspektive. Mit Gästen aus Kanada war ich auch schon dort, weil er schnell zu erreichen ist und Ruhe ausstrahlt», schreibt sie.

Um an den Ort der Ruhe zu gelangen, nimmt man den Weg über die Märzengasse und den Kapellenweg. Dann heisst es, gut durchatmen und den steilen Treppenaufstieg in Angriff nehmen. Eine Atempause und ein erster toller Ausblick bietet sich bei der Bank unter dem grossen Baum, auf halber Wegstrecke. Das grosse, weisse Wegkreuz auf der Westseite des Sulpbergs ist da schon zu sehen. Weiter gehts die vielen Treppenstufen hoch, bis man im Wald steht. Dort ist der Kreuzweg gekennzeichnet, der schliesslich zur Marienkapelle führt. Sie wurde 1749 erbaut, ist ein Wahrzeichen Wettingens und ein beliebtes Ausflugsziel. Hier werden auch Gottesdienste in der geschmückten Kapelle durchgeführt, wie etwa die Maiandachten.

Blick übers Limmattal

Wer Ruhe braucht, ist hier wahrlich richtig. Nur schon, wenn man den Blick über ganz Wettingen, übers Limmattal schweifen lässt, erfährt man sie. Die Marienkapelle mit dem Jesuskreuz und den Holzbänken lädt ebenfalls zum Verweilen ein. Und wer hungrig ist, der kann an der Feuerstelle das wohlverdiente Essen selbst zubereiten.

Drei Kilometer lange Runde

Einen Ausflug ist dieses Ziel wahrlich wert. Natürlich kann man auch länger wandern und über die Sulpbergroute zwischen den Höhenzügen Sulpberg und Rüsler zur Kapelle gelangen. Die Sulpberg-Runde ist gut drei Kilometer lang und führt von Wettingen auf das Hochplateau des Sulpbergs. Ausladende Wiesen, grüne Weiden, Obstbäume sowie schöne Waldränder und Wälder sind zu bestaunen. Der Herterenhof der Familie Sieber bietet im Hofladen seine vielfältigen Bioprodukte an. Gemäss Aargau Tourismus bietet sich die Sulperg-Runde mit ihren zwei Erlebnisstationen für die landschaftsbezogene Erholung in unmittelbarer Nähe der Siedlung an.

Weitere Artikel zu «Wettingen», die sie interessieren könnten

Der Leiterwagen ist mit Bändern und Blumen dekoriert. zVg
Wettingen25.03.2026

Winter mit Schellen laut vertrieben

Frei nach dem Brauch Chalandamarz spazierten die Kindergärtler durch die Quartiere.

Es gibt zahlreiche Frühlingsbräuche in der Schweiz wie das Sechseläuten in…

Vor grosser Aufgabe Ammann Markus Haas (li.), Gemeinderat Orun Palit und Beat Rölli, Leiter Finanzen, Gemeinderätin Kirsten Ernst (hinten li.), Gemeinderat Philippe Rey, Geschäftsleiterin Sandra Thut und Vizeammann Christian Wassmer. ihk
Wettingen25.03.2026

Millionen-Defizit im 2025

Die Gemeinde Wettingen muss ein Minus von 6,4 Mio. Franken für die Rechnung 2025 bekanntgeben.

Fast der gesamte Gemeinderat – mit Ausnahme von Lilian Studer…

Lutz Fischer posiert auf der Baustelle des neuen  Kirchgemeindehauses. Irene Hung-König
Wettingen18.03.2026

«Das Präsidium war eine Ehre»

Lutz Fischer ist an der Einwohnerratssitzung im März zurückgetreten. Persönliche Gründe haben ihn dazu veranlasst.

Zehn Jahre sass Lutz Fischer (58) für die…