Todesursache der Hunde geklärt

Die Laboruntersuchungen der am 7. Februar getöteten Hunde ergaben, dass zwei Hunde Insektizid eingenommen haben. Die Kantonspolizei ermittelt weiter.

Hundehalter können noch nicht aufatmen – die Hundetode in Spreitenbach sind noch nicht abschliessend aufgeklärt. Foto: az/Archiv
Hundehalter können noch nicht aufatmen – die Hundetode in Spreitenbach sind noch nicht abschliessend aufgeklärt. Foto: az/Archiv

Beim im Labor nachgewiesenen Insektizid handelt es sich um den Wirkstoff eines Pflanzenschutzmittels. Dies ergab der Labor-Untersuch der Mageninhalte der verstorbenen Hunde. Die Kantonspolizei schreibt in ihrer Medienmitteilung, dass es noch unklar sei, wie die Tiere den Stoff eingenommen hätten. Man wisse deshalb auch nicht, ob die Tiere absichtlich oder aus Fahrlässigkeit getötet worden seien. Es könne auch sein, dass jemand etwas ausgeleert habe, das von den Hunden gefressen wurde. «Wir sind nach wie vor auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen», sagt Barbara Breitschmid von der Kantonspolizei Aargau auf Anfrage der Limmatwelle.

Die fünf Fälle von verstorbenen Hunden ereigneten sich alle am Freitag, 7. Februar, an der Güterstrasse, am Pappelweg und an der Industriestrasse. Personen, die dort zu dieser Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben, beispielsweise jemanden hinfahren und etwas entleeren sahen, sollen sich bei der Kantonspolizei in Spreitenbach unter Telefon 056 418 80 40 melden.

Weitere Fälle seien der Polizei nicht gemeldet worden. Die Polizei ermittelt nun weiter, gibt aber aus taktischen Gründen keine weiteren Details zu den Untersuchungen bekannt.

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