Mit viel Konzentration zum Silberbarren

Jedes Jahr treffen sich über 400 Schützen aus der ganzen Deutschschweiz – und manchmal auch noch darüber hinaus – an zwei Wochenenden in Spreitenbach, um sich mit Ordonnanz- oder Sportpistolen über 50 und 25 Meter zu messen.

Für einen Treffer ins Zentrum braucht es auf 50 Meter eine extrem ruhige Hand. Foto: at
Für einen Treffer ins Zentrum braucht es auf 50 Meter eine extrem ruhige Hand. Foto: at

Dem Sieger winkt ein Silberbarren (12 kg), dem besten Jungschützen ein Goldvreneli und allen mit einem ansehnlichen Resultat Abzeichen oder Kranzkarte. Dieses Jahr fand der Anlass bereits zum 25. Mal statt.

Bei den angereisten Schützen handelt es sich um Mitglieder anderer Schützenvereine. Entsprechend diszipliniert und ruhig fand das Schiessen statt, um jedem Kameraden volle Konzentration zu ermöglichen. Die Diskussion um die verpassten Chancen wurde in der Schützenstube geführt, die des schönen Wetters wegen neben dem Schützenhaus Härdli aufgebaut worden war. Bei Steak oder Wurst wurden die geschossenen Kränze gefeiert – oder ihnen nachgetrauert, denn Wettkampfschiessen macht nervös und kostet regelmässig einige Punkte. Dennoch hat es für viele gereicht.

Unter den 444 rangierten Schützen wurden Stefan Jeker und Andreas Kissling vom Schützenverein Oberbuchsiten punktgleich und aufgrund des höheren Durchschnittsresultats ihrer Sektion mit 98 Punkten über 50 Meter Erste. Sie gewinnen auch den von der Raiffeisenbank Spreitenbach und den Pistolenschützen Spreitenbach gestifteten Silberbarren. Im zweiten Rang war Peter Schoch (Affoltern a.A.), im dritten Izeir Amzai (Kloten). Als beste Jugendliche schoss die 17-jährige Christelle Ernestine Tchuissée von der Schützengesellschaft Zofingen 97 Punkte und wird damit Besitzerin eines Goldvrenelis. Den Einzelwettkampf über 25 Meter gewann Patrik Hunn aus Wohlen mit 199 Punkten, gefolgt von Markus Bacharach (Zürich, 198 Punkte) und Markus Schmid (Zunzgen-Tenniken, 198 Punkte). (ve)

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