Kulturpreis für Pohle und Hoffmann vom «Holzwurm»

Mit einem lustigen Trinklied wurde die Verleihung des Kulturpreises am Freitag eingeläutet.

Musikalische Begleitung durch Sänger Alexander Hoffmann und Pianist Ludociv van Hellemont.Die beiden Werkstattgründer Ronnie Hoffmann (l.) und Dieter Pohle erhalten von Gemeinderätin Doris Schmid und Silvia Pinatoden, Präsidentin der Kulturkommission, den überdimensionalen Check.Fotos: bs

Musikalische Begleitung durch Sänger Alexander Hoffmann und Pianist Ludociv van Hellemont.Die beiden Werkstattgründer Ronnie Hoffmann (l.) und Dieter Pohle erhalten von Gemeinderätin Doris Schmid und Silvia Pinatoden, Präsidentin der Kulturkommission, den überdimensionalen Check.Fotos: bs

Der Saal ist gefüllt, aufmerksam lauscht das Publikum der klaren Stimme von Alexander Hoffmann, die von den Klaviertönen des Pianisten Ludociv van Hellemont begleitet wird. Der Ehrengast des Abends befindet sich bereits auf der Bühne – ein Check von 10000 Franken. Es handelt sich bei der Summe um den Kulturpreis, der vom Shopping Center Tivoli gesponsert wird.

Geduldig wartet der überdimensionale Check darauf, von den beiden Betreuern und Begründern der Freizeitwerkstatt Holzwurm, Dieter Pohle und Ronnie Hoffmann, entgegengenommen zu werden. «Wir haben noch keine Ahnung, was wir mit dem Geld machen werden», sagt Hoffmann. Mit einer solchen Auszeichnung haben die beiden Hobby-Schreiner nicht gerechnet. «Vielleicht werden wir einen Teil in die Werkstatt reinvestieren, es gibt beispielsweise ein paar anstehende Reparaturen», fügt Pohle an. Entschieden ist jedoch noch nichts.

Seit 35 Jahren kann man im «Holzwurm» schreinern. Ob man ein Vogelhaus herstellen oder IKEA-Möbel zusammenbauen möchte, im «Holzwurm» findet man die nötigen Geräte und Unterstützung. Einzig das Holz muss man selbst mitbringen. Verdient hat sich die Werkstatt den Kulturpreis mit ihrem aktiven Engagement. «Es handelt sich um eine Dienstleistung der Gemeinde an die Bevölkerung, ein Ort, an dem Freundschaften geschlossen und Ideen kreiert werden», sagt die Kulturkommission. Getreu dem Namen Holzwurm, auch bekannt als gemeiner Nagekäfer, der für seine Aktivität bekannt ist, sei auch die Werkstatt ein aktives Unternehmen und ein Ort der Begegnung. Gerne würden sich die beiden Senioren auch künftig dafür engagieren. «Solange ich körperlich und geistig in der Lage bin, würde ich gerne zu zweit weitermachen», sagt Pohle.

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