Ideale Grösse für Spitex

Blick in die Zukunft: Die Gemeindeoberhäupter setzen sich für die gemeinnützige Spitex AG ein, mit der künftige Herausforderungen gelöst werden sollen. Foto: bär
Blick in die Zukunft: Die Gemeindeoberhäupter setzen sich für die gemeinnützige Spitex AG ein, mit der künftige Herausforderungen gelöst werden sollen. Foto: bär

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«Die Anforderungen im Gesundheitswesen steigen. Es könnte künftig schwierig sein, diese Herausforderungen mit den bestehenden Vereins-Strukturen zu meistern», sagt Gemeindepräsident Valentin Schmid. Damit die bisherigen Spitex-Organisationen in Spreitenbach, Killwangen, Wettingen und Neuenhof für die Zukunft gewappnet seien, liege eine Zusammenarbeit nahe. Man hätte Glück, dass die Vereine die Aufgabe, für deren Erfüllung die Gemeinden gesetzlich verpflichtet sind, heute so gut erfüllen würden, sagt Ammann Markus Dieth und fügt an: «Wir müssen die Grundlagen schaffen, damit sie diese Herausforderungen auch künftig meistern können.» Das will man mit der Gründung der gemeinnützigen AG tun. «Mit dieser Organisationsstruktur könnte man auch bei einem Submissionsverfahren bestehen. Als Verein käme man an die Grenzen», so Schmid.

«Die Grösse des Einsatzgebiets von 40 bis 50000 Personen ist ideal», so Voser. So könne der administrative, infrastrukturelle, digitale, gesetzgeberische und nachwuchsfördernde Bereich organisatorisch zusammengelegt werden. «Damit das Pflegefachpersonal den Fokus auf die Patienten legen kann», begründet Schmid. Die Angst, dass Patienten künftig von immer wechselndem Personal betreut würden, sei unbegründet. «Auch bei einer Neuorganisation schaut man darauf, dass ein Team für eine Region zuständig ist», so Schmid. Diese Angst hätte auch in Neuenhof bestanden, als der Leistungsauftrag an den Spitex-Verein Wettingen erteilt wurde. «Das hat sich beruhigt und ich habe nie gehört, dass für die Bevölkerung ein Nachteil entstanden ist», so Voser.

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