Gemeinsame «Putzete» für sauberen Wald

Trotz des ungemütlichen Wetters fanden sich zahlreiche Freiwillige zusammen, um den Spreitenbacher Wald vom Unrat zu befreien.

Müll, der im Wald «entsorgt» wurde. zVg

Müll, der im Wald «entsorgt» wurde. zVg

Start zur Waldreinigung Die Freiwilligen erhalten Infos von Förster Peter Muntwyler (rote Hose).  zVg

Start zur Waldreinigung Die Freiwilligen erhalten Infos von Förster Peter Muntwyler (rote Hose). zVg

Am 23. März wehte ein stürmischer Wind, als sich pünktlich um 9 Uhr morgens die freiwilligen Helferinnen und Helfer beim Unterstand versammelten. Über die grosse Gruppe freute sich Bernhard Gerig, Vorstandsmitglied der Natur- und Umweltkommission (NUK) Spreitenbach, was er bei der Begrüssung kundtat. Mit dabei waren eine Schulklasse, eine Delegation des Islamischen Männervereins, die Kinder und Jugendlichen der Pfadi Riko, die NUK-Mitglieder sowie Gemeindepräsident Markus Mötteli und Simon Huggenberger, Vorstand des Vereinskartells.

Mit Greifzangen ausgerückt

Revierförster Peter Muntwyler gab Anweisungen und Sicherheitshinweise an die Teilnehmenden, gerade auch wegen den hohen Windgeschwindigkeiten und zum Verhalten im Wald. So gingen die Freiwilligen gut ausgerüstet mit festem Schuhwerk, Handschuhen, Greifzangen und Kehrichtsäcken tatkräftig an die Arbeit. Insgesamt beteiligten sich rund 60 Personen voller Tatendrang an der Waldreinigung. Drei Waldgruppen, die Pfadi ab Pfadiheim und zwei weitere Gruppen am Limmatuferweg, rückten dem Unrat beherzt zu Leibe und fanden dabei allerlei. Es ist eine erfreuliche Nachricht, dass immer weniger Müll aus dem Wald «gefischt» wird.

Auch der Männer-Kochklub trug seinen Beitrag zur Waldputzete bei. Sie grillierten Würste und Hamburger bei der Waldhütte für die engagierten Spreitenbacherinnen und Spreitenbacher. Das Wetter war denn auch auf der Seite der helfenden Hände, denn die Sonne kam heraus und so liessen sich Wurst und Hamburger umso besser geniessen. Für den Durst war ebenfalls gut gesorgt. Und für die junge Generation der Waldreiniger gab es von Peter Muntwyler zum Dank auch noch eine kleine hölzerne Schatztruhe, welche stolz nach Hause getragen wurde.

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