Ein Blick hinter die Kulissen der AZ

Die letzte Woche vor den Frühlingsferien war eine spezielle Woche für die 6. und 7. Klassen der Oberstufe Spreitenbach. Eine Woche voller Spass, Neuentdeckungen und Abenteuer wartete auf sie – die Atelierwoche.

In der Atelierwoche durften Schülerinnen und Schüler von Spreitenbach das AZ-Medienhaus erkunden. Foto: zVg
In der Atelierwoche durften Schülerinnen und Schüler von Spreitenbach das AZ-Medienhaus erkunden. Foto: zVg

Das Atelier «Rasender Reporter» war ein Atelier aus einer grossen Palette toller Angebote. Die Teilnehmer befragten Leute, probierten Neues aus und schrieben Artikel und Texte. Das Highlight jedoch war für alle ganz klar die Exkursion in die AZ Medien.

«Mir hat der Ausflug sehr gefallen», sagt eine rasende Reporterin, «weil man einen Blick hinter die Kulissen werfen konnte. Herr De Simone hat uns Dinge gezeigt, die man nicht sieht, wenn man den Fernseher einschaltet oder die Zeitung aufschlägt.»

Am Hauptsitz der AZ Mediengruppe in Aarau wurde die Gruppe freundlich von Umberto De Simone empfangen und im gesamten Gebäude herumgeführt. «Zuerst hat er uns einen Film über die Arbeit der AZ Medien gezeigt, damit wir verstehen, was wirklich hinter den neuesten News und der Arbeit der AZ Mediengruppe steckt», so eine Dreizehnjährige. «Es ist beeindruckend, dass hinter den Medien, die wir nebenbei abrufen, ein Vierundzwanzigstundenjob steckt!» Und weiter wurden die Schüler überrascht. «Wir haben die Druckmaschine gesehen: Die ist riesig und kann bis zu 40000 Zeitungen pro Stunde drucken!» Doch dies reicht den AZ Medien noch nicht – in die neue Druckmaschine investieren sie zwanzig Millionen. Auch die Vorbereitung des Drucks wurde den Reportern erläutert: «Wenn die Artikel fertig geschrieben sind, werden alle auf Druckplatten kopiert. Erst wenn die fertig sind, kann der richtige Zeitungsdruck beginnen – dazu spannt man die Druckplatten in die Druckmaschine ein.»

Aber auch Dinge, an die man nicht sofort denkt, wenn man das Wort Zeitung oder Fernseher hört, haben die Entdecker gesehen. So zum Beispiel die Kontaktabteilung, wo Kunden anrufen, um ihre Anliegen mitzuteilen. Oder auch die verschiedenen Fernsehstudios von Tele M1, Tele Züri und Talk Täglich. «Die Studios sind viel kleiner, als sie im Fernsehen ausschauen», findet ein Siebtklässler, «das meiste ist Kulisse. Viele Dinge sind auch nur Attrappen, damit es besser aussieht.» Die Reporter waren ausserdem beeindruckt von dem Teleprompter. «Darauf lesen die Moderatoren ihren Text ab», erklärte De Simone, «er ist oberhalb der Kamera befestigt. Unter dem Tisch hat es ein Pedal, mit dem der Moderator die Geschwindigkeit bestimmen kann, mit der der Text über den Teleprompter läuft. So hat er bestimmt genug Zeit zum Lesen.» Danach konnten die Reporter und Reporterinnen einen Blick in den Schminkraum der Moderatoren erhaschen, wo sie sich selber auf die Sendungen vorbereiten.

Besonders beeindruckt waren jedoch alle vom Regieraum, in dem Untertitel und Ton live in die Sendungen eingefügt werden. «Es hat total viele Knöpfe, Schalter, Mikrofone und Kabel», berichtet eine Dreizehnjährige, «ich weiss nicht, wie man da drauskommt.»

Zu schnell war die Exkursion vorbei und die Entdecker kehrten zurück in die Schule Spreitenbach. Eines ist jedoch klar; hinter den Medien und der Arbeit der AZ steckt viel mehr, als man sich bewusst ist, wenn man eine Zeitung aufschlägt. (nh)

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