Bräusi-Vögel sind an der Macht

Im Beisein der Bevölkerung übernahmen die Bräusi-Vögel die Regierung und eröffneten damit die Spreitenbacher Fasnacht.

Behörden verfolgen die Anklagepunkte auf der Anklagebank.Peter Graf

Behörden verfolgen die Anklagepunkte auf der Anklagebank.Peter Graf

Auftritt der Guggenmusik Bräusi-Vögelpg

Auftritt der Guggenmusik Bräusi-Vögelpg

Auch nach über 50 Jahren sorgt die Guggenmusik Bräusi-Vögel für eine fulminante Fasnachtseröffnung. Nebst der kreativen Gestaltung der Masken zählt auch die unverkennbare Musik der Bräusi-Vögel zu ihren Markenzeichen.

Dicht gedrängt stand das Publikum vor dem Hof des Obstgartens der Familie Lienberger. Erwartungsvoll erwarteten sie die Bräusi-Vögel, die zuvor an der Verbrennung des «Hieronymus Füdlibürger» in Baden teilgenommen hatten. Guggenmajor Marcel Schmid spornte die Guggenmitglieder zu Höchstleistungen an. Zwischen den beiden Auftritten wurden Gemeindepräsident Markus Mötteli, Vizepräsidentin Doris Schmid, die anwesenden Gemeinderatsmitglieder Edgar Benz und Roger Mohr sowie Verwaltungsleiter Patrick Geissmann auf die Bühne gebeten. Ihnen wurden die Leviten gelesen.

Einsicht trotz fehlender Weitsicht

Getreu dem Motto «Spreiti im 2124» wurden ihnen einige zukunftsweisende politische und gesellschaftliche Themen aufgezeigt, welche das Volk beschäftigen. So sollen eine selbstreinigende Fassade, Panzerglas und eine Selbstschussanlage das in ein Schulhaus umgebaute Gemeindehaus vor Vandalen schützen. Die künstliche Intelligenz soll es der Behörde trotz fehlender Weitsicht und neuem Leitbild ermöglichen, in das Jahr 2124 zu blicken. Obwohl durch die Ausschaffung der Vandalen nach Killwangen die Einwohnerzahl drastisch sinken wird, soll durch die Fusion mit Würenlos und Killwangen unter dem Namen «Loskillspreiti» die neue Limmatstadt entstehen. Auch sollen die Vereine künftig von horrenden Benützungsgebühren für gemeindeeigene Liegenschaften verschont bleiben.

Nachdem sich das Publikum lautstark für die Absetzung des Gemeinderates ausgesprochen hatte, überreichte die Guggenpräsidentin Bea Isenschmid dem Finanzvorsteher eine Spende über 800 Franken, die ans «Haus Morgenstern» in Widen geht. Bei Speis und Trank und einem weiteren kakofonischen Auftritt der Bräusi-Vögel wurde der gesellige Abend genossen. Nächste Fasnachtstermine: Freitag, 16. Februar, 20 Uhr, Guggenparty; Samstag, 17. Februar, ab 14 Uhr, Umzug mit anschliessendem Kindermaskenball.

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