Spreitenbach
23.03.2022

Wald von Glas, PET und Plastik befreit

Die Arbeit hat sich gelohnt. Viel Abfall, der nun nicht mehr im Wald rumliegt. zVg

Die Arbeit hat sich gelohnt. Viel Abfall, der nun nicht mehr im Wald rumliegt. zVg

Die Arbeit hat sich gelohnt. Viel Abfall, der nun nicht mehr im Wald rumliegt. zVg

70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen voller Elan an der Waldreinigung vom 19. März in Spreitenbach teil. Darunter waren viele Kinder.

Von: Corinne Bürki

Die Sonne scheint, doch beim Unterstand an der Heitersbergstrasse ist es am frühen Morgen noch kühl. 70 Personen haben sich dort eingefunden, um den Wald von Abfall zu befreien. Erst werden die Freiwilligen von Beni Gerig von der Natur- und Umweltkommission (NUK) begrüsst und ihr Einsatz verdankt, bevor Gerig das Wort Revierförster Peter Muntwyler übergibt. «Es freut mich riesig, dass so viele von euch zum Helfen erschienen sind. Ärgert euch nicht zu sehr über den vielen Abfall und vor allem verletzt euch nicht», betont er. Auch Gemeindepräsident Markus Mötteli und der Gemeinderat Roger Mohr sind mit von der Partie. Es sei unglaublich, was die Menschen alles liegen lassen und sich nichts dabei denken würden, sagt Mötteli.

Da die Waldreinigung wegen Corona zwei Jahre ausgesetzt wurde und die Menschen während dieser Zeit mehr im Wald unterwegs waren, gebe es dieses Mal wahrscheinlich auch mehr Abfall, vermutet Mötteli. Schon etwas Kleines, etwa ein Zigarettenstummel, kann grossen Schaden bei den Tieren anrichten. Das in der Kippe enthaltene Nikotin ist hochgiftig. Aber auch Glas ist ein grosses Problem, da sich die Tiere daran verletzen können. Zudem ist Plastik ein Thema. Es zersetzt sich nicht und wird über die Nahrungskette aufgenommen. «Wir haben aber auch schon halbe Wohnungseinrichtungen gefunden», so Muntwyler. Gerade jetzt, während der Zügelzeit, werden immer wieder Möbel und sogar Kühlschränke einfach im Wald abgeladen. Auch Grüngut finde man oft. «Die Leute betrachten es als unbedenklich, wenn sie den Grünabfall einfach im Wald verteilen», sagt der Revierförster. Dadurch würden jedoch Pflanzen und Neophyten wachsen, die im Wald nichts zu suchen haben.

Die Jugend hat es in der Hand

An der diesjährigen Waldreinigung am 19. März brachten sich auch drei Schulklassen helfenderweise ein. Für Peter Muntwyler ein wichtiges Zeichen für die Zukunft: «Sie sind es, die herausfinden müssen, was ihnen die Natur jetzt und künftig wert ist.» Es sei schön zu sehen, wie sich die Kinder für einen sauberen Wald einsetzen.

Die 13-jährige Chiara etwa weiss, dass es wichtig für die Tiere und die Natur ist, den Wald sauber zu halten. «Und es sieht auch einfach schöner aus», meint sie. Dieser Meinung ist auch der 11-jährige Andrej, der sich ebenfalls tatkräftig an der Reinigung beteiligt. Das Abfallproblem dürfe man nicht einfach nur auf die heutige Jugend schieben, betont Muntwyler. Vermutlich wurde es ihnen nicht entsprechend vorgelebt. Es sei somit ein gesellschaftliches Problem. Muntwyler fordert die Kinder auf, es weiterzuerzählen, und hofft so auf eine positive Veränderung.

Die Waldreinigung hilft für den Moment, aber in kürzester Zeit wird es wieder ähnlich aussehen. Ausser – die Waldbesucher nehmen ihren Abfall mit und entsorgen ihn bei sich zuhause oder unterwegs in den dafür bereitgestellten Abfalleimern.

Nach der Waldreinigung kam das Gesellige zum Zug. In der Waldhütte wurden die Freiwilligen vom Männerkochklub mit Hamburgern, Würsten und Getränken versorgt.

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