05.01.2023

«Es beschäftigt mich immer noch»

Gemeindepräsident Markus Mötteli im Interview zum Jahreswechsel. Corinne Bürki

Gemeindepräsident Markus Mötteli im Interview zum Jahreswechsel. Corinne Bürki

Der Spreitenbacher Gemeindepräsident schaut auf das letzte Jahr zurück und setzt für 2023 auf bessere Kommunikation.

Von: Corinne Bürki

Gemeindepräsident Markus Mötteli, wie lief es im Jahr 2022, gab es etwas, das sie besonders herausgefordert hat?

Markus Mötteli (Die Mitte): Die personellen Wechsel in der Verwaltung und der Fachkräftemangel. So hat unser Gemeindeschreiber Jürg Müller eine neue Herausforderung angenommen. Da waren wir stark gefordert, diese wichtige Stelle neu zu besetzen. Aber auch die ganze Situation mit der 1.-August-Feier-Rede von Roger Köppel, die wir dann absagen mussten, hat uns sehr beschäftigt – und es beschäftigt mich persönlich noch immer. 

Was beschäftigt Sie daran genau?

Dass es so weit kommen konnte. Diese Intoleranz hätte ich so nicht erwartet. Ich habe viele Mails und Briefe bekommen von Menschen, die ihre Meinung kundtun, und das ist auch in Ordnung. Da kann man auch darauf antworten. Andere sind aber anonym bei uns gelandet, und das waren dann auch die gehässigeren. Leider konnte man durch die Anonymität keine Kommunikation starten. 

Es gab doch aber sicher auch positive Aspekte im Jahr 2022?

Ja, es gab sogar sehr viel Positives. Wir haben eine tolle Verwaltung, die sich stetig weiterentwickelt. Die Limmattalbahn ist nach drei Jahren Bauzeit eröffnet worden. Sie leistet einen grossen Beitrag zur Mobilität. Und wir konnten nach Corona endlich wieder zusammenkommen und einige Apéros oder auch Personalanlässe durchführen. Das war für mich mein persönliches Highlight. 

Nun sind wird im neuen Jahr angekommen. Was können die Spreitenbacher Bürger und Bürgerinnen im 2023 erwarten?

Wir konnten bei der Bevölkerungsumfrage wertvolle Erkenntnisse sammeln, diese werden im neuen Jahr in unser neues Leitbild einfliessen. Wir möchten die Gemeinde und die Verwaltung weiterentwickeln, gerade was die Kommunikation anbelangt. Das heisst, wir wollen moderner werden und den Einwohnerinnen und Einwohnern  ermöglichen, noch einfacher mit uns in Kontakt zu treten.

Markus Mötteli, Hand aufs Herz, haben Sie sich Neujahrsvorsätze gefasst?

Ja, dass ich ein bisschen weniger arbeiten will (lacht). Nein, im Ernst, ich würde in diesem Jahr offiziell pensioniert werden und möchte schon schauen, dass ich ein bisschen mehr Freizeit habe, um sie mit meiner Frau zu verbringen. Ich habe nun schon Ferien eingegeben und hoffe, dass diese dann auch klappen. 

Was möchten Sie den Spreitenbachern und Spreitenbacherinnen fürs neue Jahr mit auf den Weg geben?

Ich wünsche allen Spreitacherinnen und Spreitenbachern ein gutes und erfolgreiches Jahr. Zudem ist es mir wichtig, dass wir als Gemeinde das «Zusammen» statt das «Allein» leben. Wir freuen uns immer über Feedback und sind froh, wenn man mit uns kommuniziert – auf uns zukommt, statt die Faust im Sack zu machen. Und natürlich ist auch positives Feedback immer sehr willkommen. 

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