Spreitenbach
10.04.2019

«Wir haben etwas zu sagen»

Centerleiter Patrick Stäuble <em>führte die Mitglieder von «Pro Spreitenbach» durch den Untergrund des Shoppi Tivoli. zVg</em>

Centerleiter Patrick Stäuble führte die Mitglieder von «Pro Spreitenbach» durch den Untergrund des Shoppi Tivoli. zVg

Die Mitglieder von «Pro Spreitenbach» bekamen an der Generalversammlung Einblick in den Untergrund des Shoppingcenters.

Melanie Bär

Bevor sich die Mitglieder von «Pro Spreitenbach» vergangene Woche im Restaurant Sternen zum offiziellen Teil der 9. Generalversammlung trafen, warfen sie einen Blick hinter die Kulissen des Shoppi Tivoli. Centerleiter Patrick Stäuble führte die Vereinsmitglieder durch den Untergrund, vorbei an der Haustechnik mit Lüftung und Heizung bis zur Kommandozentrale, wo alles zusammenläuft. Die Mitglieder waren erstaunt über die Grösse im Untergrund, wo die Anlieferung und die Entsorgung erfolgen. Einen besonderen Ausblick bekamen die Besucher auch auf dem Tivoli-Dach. Und selbst dem Kinderparadies statteten sie auf ihrem Rundgang einen Besuch ab.

«Sehr eindrücklich», resümierte Vereinspräsident Peter Wurzer. Er bedankte sich bei Stäuble für den gewährten Einblick und eröffnete um halb acht den offiziellen GV-Teil mit den Worten: «In Spreitenbach haben wir was zu sagen.»

Es gebe kaum eine Kommission in Spreitenbach, in der nicht eines der aktuell 82 Vereinsmitglieder vertreten sei, sagt Wurzer und fügt an: «Darauf bin ich stolz.» Ganz im Sinne des Vereinsziels, die Dorfgemeinschaft und die Interessen Spreitenbachs gegenüber Behörden und Privaten in sämtlichen Fragen von allgemeiner öffentlicher Bedeutung zu fördern. Deshalb treffen sich die Mitglieder immer am ersten Mittwoch im Monat – Feiertage ausgenommen. 148 Mitglieder kamen an den Treffen im vergangenen Vereinsjahr zusammen. «Das zeigt nach wie vor, wie gross das Interesse ist», sagt Wurzer.

In seinem Jahresrückblick erwähnte er häufig das Projekt «Neumatt»: «Denn dieses Thema polarisiert in Spreitenbach.» Daneben war auch das neu geplante Gemeindehaus ein Thema, ebenso die Bushaltestelle Brüel oder das Problem mit den Einkaufswägeli, das unter anderem dank «Pro Spreitenbach» gelöst wurde.