Würenlos
26.09.2018

Gemeinsam kochen, weil Essen keine Grenzen kennt

Nahe an der Steckdose mixen Susi und Mire die Kichererbsen für die Falafel am Boden. (Barbara Scherer)Rüsten das Gemüse: Brigitte und Karim.Bashar (l.) und Ahmad salzen nach.Schwingen den Kochlöffel: Sandra (l.) und Rahel.Noura und Valéria schneiden Gemüse.Die Kinder bereiten Fruchtsalat vor.Heinz und Ottilia schneiden Tomaten.Mire und Farhan bereiten alle Zutaten für den Falafel vor.Auch Gemeinderat Markus Hugi (l.) ist vor Ort.

Nahe an der Steckdose mixen Susi und Mire die Kichererbsen für die Falafel am Boden. (Barbara Scherer)

Rüsten das Gemüse: Brigitte und Karim.

Bashar (l.) und Ahmad salzen nach.

Schwingen den Kochlöffel: Sandra (l.) und Rahel.

Noura und Valéria schneiden Gemüse.

Die Kinder bereiten Fruchtsalat vor.

Heinz und Ottilia schneiden Tomaten.

Mire und Farhan bereiten alle Zutaten für den Falafel vor.

Auch Gemeinderat Markus Hugi (l.) ist vor Ort.

Im Gmeindschäller haben Asylsuchende und Schweizer gemeinsam gekocht und gegessen.

Barbara Scherer

Der Duft von Zwiebeln und Knoblauch erfüllt die Luft. An verschiedenen Tischen raffeln, schneiden und mixen die Anwesenden Gemüse und Früchte: Im Rahmen der Veranstaltung «Grenzenlos geniessen» haben vergangenen Samstag Würenloser und Asylsuchende zusammen im Gmeindschäller verschiedene Gerichte aus aller Welt gekocht und gegessen. Organisiert wurde das interkulturelle Kocherlebnis vom Verein «Jass».

«Ich bin über das Asylnetz Baden auf diese Veranstaltung gestossen», sagt Ted Trefzer, Mitglied der Betreuungsgruppe des Asylheims Würenlos. Die Asylsuchenden seien sofort von der Idee begeistert gewesen.

Gerichte aus der ganzen Welt

Gemeinsam mit Leuten aus Würenlos haben sechs Asylsuchende Gerichte wie Babaganoush, Taboulé, Falafel und Fruchtsalat zubereitet. Ebenfalls vor Ort war Gemeinderat Markus Hugi.

Finanziert wurde der Anlass vom Verein «Jass», wobei die Gemeinde ebenfalls einen Teil der Kosten übernahm. Vor Ort konnten die Anwesenden eine kleine Spende für die Esswaren hinterlassen.

Nach ausgiebiger Schneid- und Rüstzeit entstand ein grosses Buffet mit vielen verschiedenen interkulturellen Speisen. Ted Trefzer: «Der Anlass ist bei allen gut angekommen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir die Veranstaltung nächstes Jahr wiederholen.»