Wettingen
18.07.2018

Es ist so weit: erste Frauenfussballmannschaft gegründet

Die erste Frauenmannschaft in Wettingen beim Training. (zVg)Sheila Iemmolo, 24, aus Wettingen: «Ich habe fast zehn Jahre lang Handball gespielt. Dann war ich ein Jahr lang im FC Birr. Das war eine coole Erfahrung. Doch ich wollte etwas in der Nähe aufbauen und hatte die Idee für eine Frauenmannschaft in Wettingen. Es ist toll, wie viele Frauen in so kurzer Zeit Interesse gezeigt haben.»Giulia De Simone, 19, aus Neuenhof und Lorena Mazza, 20, aus Wettingen: Giulia: «Ich habe immer Fussball gespielt und mein Vater ist im FC Juventina. Für mich war klar, dass ich in die neue Frauenmannschaft möchte.» Lorena: «Ich habe eigentlich nie Fussball gespielt, aber meine ganze Familie spielt im FC Juventina. Jetzt kann ich endlich auch mitspielen.»Filis Saiti, 29, aus Würenlos: «Als Teenager habe ich im FC Würenlos gespielt. Dann hatte ich Knieprobleme und die Mannschaft hat sich auch aufgelöst. Mein Neffe spielt bei Juventina und als ich hörte, dass es eine Frauenmannschaft gibt, war ich sofort dabei. Mich hat es sofort gepackt.»Valeria Aiello, 24, aus Wettingen: «Ich habe bis vor fünf Jahren noch Fussball bei der Aargauer Auswahl gespielt. Durch eine Kollegin habe ich dann von der neuen Frauenmannschaft hier in Wettingen gehört: Ich wusste sofort, da will ich dabei sein. Ich habe schon als Kind von einer Frauenmannschaft in Wettingen geträumt.»

Die erste Frauenmannschaft in Wettingen beim Training. (zVg)

Sheila Iemmolo, 24, aus Wettingen: «Ich habe fast zehn Jahre lang Handball gespielt. Dann war ich ein Jahr lang im FC Birr. Das war eine coole Erfahrung. Doch ich wollte etwas in der Nähe aufbauen und hatte die Idee für eine Frauenmannschaft in Wettingen. Es ist toll, wie viele Frauen in so kurzer Zeit Interesse gezeigt haben.»

Giulia De Simone, 19, aus Neuenhof und Lorena Mazza, 20, aus Wettingen: Giulia: «Ich habe immer Fussball gespielt und mein Vater ist im FC Juventina. Für mich war klar, dass ich in die neue Frauenmannschaft möchte.» Lorena: «Ich habe eigentlich nie Fussball gespielt, aber meine ganze Familie spielt im FC Juventina. Jetzt kann ich endlich auch mitspielen.»

Filis Saiti, 29, aus Würenlos: «Als Teenager habe ich im FC Würenlos gespielt. Dann hatte ich Knieprobleme und die Mannschaft hat sich auch aufgelöst. Mein Neffe spielt bei Juventina und als ich hörte, dass es eine Frauenmannschaft gibt, war ich sofort dabei. Mich hat es sofort gepackt.»

Valeria Aiello, 24, aus Wettingen: «Ich habe bis vor fünf Jahren noch Fussball bei der Aargauer Auswahl gespielt. Durch eine Kollegin habe ich dann von der neuen Frauenmannschaft hier in Wettingen gehört: Ich wusste sofort, da will ich dabei sein. Ich habe schon als Kind von einer Frauenmannschaft in Wettingen geträumt.»

Der FC Juventina hat es geschafft: Seit Anfang Juli hat Wettingen eine Frauenfussballmannschaft: Es ist die erste im Dorf.

Barbara Scherer

Bislang waren Frauen an den Fussballturnieren in Wettingen nur am Spielrand anzutreffen. Das ändert sich jetzt: Der FC Juventina hat die erste Frauenmannschaft im Dorf gegründet. «Ich wurde immer wieder angesprochen, also habe ich mit sechs Frauen das erste Frauenteam in Wettingen gegründet», sagt der Trainer Kristian Rodriguez. Das Interesse sei riesig: Innerhalb von nur zwei Wochen ist die Mannschaft auf 16 Spielerinnen angewachsen.

Doch wieso hat es so lange gedauert, bis Wettingen eine Frauenfussballmannschaft bekommen hat? «Ich glaube, es hat sich niemand richtig darum gekümmert», so Rodriguez. Zwar habe es in der Vergangenheit einige Versuche gegeben, doch bei den kleinsten Problemen wurde die Idee wieder verworfen.

«Ein Stolperstein war sicherlich, dass Frauen eigene Kabinen brauchen», erklärt Rodriguez. Um dieses Problem zu umgehen, trainieren die Frauen, wenn kein anderes Team Training hat. «Mich hat es einfach gereizt, etwas ganz Neues auf die Beine zu stellen», sagt Rodriguez.

Spass steht im Vordergrund

Die neue Frauenmannschaft ist auf viel Anklang gestossen und ein bunt gemischtes Team ist entstanden. So spielen langjährige Fussballerinnen zusammen mit Wiedereinsteigerinnen und Anfängerinnen. Der Spass stehe im Vordergrund.

«Ich habe selten so eine Freude am Fussball erlebt wie in dieser neuen Mannschaft. Die Harmonie in diesem Team war von Anfang an unglaublich», so Rodriguez. Auch für ihn ist es das erste Mal, dass er Frauen trainiert. Sonst ist er Trainer der Juventina Junioren.

Zusammen mit den Frauen sucht er nun die neuen Trikots aus und beginnt mit den ersten Trainings. Dann starten die Frauen in der 4. Liga. «Wir schauen, wie es läuft», sagt Rodriguez. Es sei aber nicht sein Ziel, ein Spitzenteam zu erschaffen. «Ich möchte den Spielerinnen die Möglichkeit bieten, zusammen Fussball zu spielen und Freude daran zu haben.» Und wer weiss, wenn sich noch viele Frauen melden, muss der Verein vielleicht bald eine zweite Frauenmannschaft gründen.