Rotarier unterstützen Ogis Projekt
Adolf Ogi nahm im Kloster Wettingen den Cheque der Rotarier entgegen und dankte.
«Alle 25 Sekunden stirbt ein Kind, weil es zu wenig Nahrung hat», sagt Adolf Ogi im Refektorium des Klosters Wettingen und fügt an, dass die Welt aus dem Gleichgewicht geraten sei. «Und keiner soll meinen, er sei zu schwach, um etwas für eine bessere, friedlichere Welt tun zu können.»
Der ehemalige Bundesrat nimmt sich selber dabei auch nicht aus. Im Jahr 2000, als er als Bundespräsident amtete, hat er die Stiftung Swisscor gegründet. Seither organisiert diese Stiftung in der Schweiz ein medizinisch betreutes Camp für jährlich 80 bis 100 Kinder aus Krisengebieten. Dieses Jahr stammen die Kinder aus Moldawien, Gagausien und Transnistrien und werden im Eidgenössischen Ausbildungszentrum in Schwarzenburg wohnen. Den Kindern soll auch gezeigt werden, dass ein friedliches Zusammenleben möglich ist. «Denn die heutigen Jugendlichen sind die Leader von morgen.»
Obwohl das Militär nach sechs Jahren die Mitarbeit durch Soldaten und Unterkunftsmöglichkeiten strich, blieb das Projekt bestehen. Jährlich werden die 250000 Franken, die es kostet, zusammengebracht. Man ist deshalb froh um Spenden wie die vom Rotary Club Wettingen und Wettingen-Heitersberg. Die Rotarier hatten zusammen die Midlife-Party durchgeführt und 12 000 Franken gesammelt, die sie Ogi übergaben.








