Wettingen
26.07.2017

Wer findet einen Weg aus diesem lebenden Irrgarten?

Maisfeld ist ein Irrgarten: Vogelperspektiveauf das Maislabyrinth. zVgAndreas Benz (l.) und Sandro Sozzi beim Eingang zum Maislabyrinth.bha

Maisfeld ist ein Irrgarten: Vogelperspektiveauf das Maislabyrinth. zVg

Andreas Benz (l.) und Sandro Sozzi beim Eingang zum Maislabyrinth.bha

In Würenlos hat das erste Maislabyrinth in der Region eröffnet. Der Irrgarten ist bis Ende September zugänglich.

Beat Hager

Mais. Soweit das Auge reicht: Mais. Rund 400 Besucher strömten am vergangenen Samstag an das Eröffnungsfest vom Maislabyrinth Wettingen, das auf Gemeindegebiet von Würenlos entstanden ist.

Verschiedene Sackgassen stellen die Besucher auf dem ein Kilometer langen Rundkurs vor grosse Herausforderungen. Auf dem zwei Hektaren grossen Feld im Gebiet Ried kommt der Spass inmitten der Natur nicht zu kurz. Und wer aus dem Irrgarten keinen Ausweg mehr findet, kann im Labyrinth auf die Informationen der vier hilfreichen Wegtafeln zählen. Für den Weg durch das Maislabyrinth sind zwischen 30 und 60 Minuten einzuplanen.

Die initiativen Wettinger Bauern Andreas Benz und Sandro Sozzi hatten die Idee für dieses Projekt im vergangenen Winter. Im April machten sie sich an die Arbeit: Mais säen und mähen. Gemeinsam investierten die beiden Landwirte rund 600 Stunden. Jetzt konnte das Maislabyrinth wie vorgesehen in Betrieb genommen werden.

Da das Labyrinth ursprünglich in Wettingen geplant war, heisst es offiziell Maislabyrinth Wettingen. «Wir prüften verschiedene mögliche Standorte, doch dieses Feld von Andreas Benz eignete sich am besten», sagt Sozzi. Nun liegt es an der Lugibachstrasse auf Würenloser Gemeindegebiet. Dabei dürfen die beiden Wettinger Landwirte jederzeit auf die Unterstützung der Gemeinde Würenlos als Standort Partner zählen.

Ein Pumptrack und ein Veloparcours sorgen für spannende Abwechslung. Für die Kleinsten stehen eine Strohhüpfburg und ein Kleinkinderlabyrinth zur Verfügung. Ein Maisbarwagen mit Getränken und Grill sorgt für das leibliche Wohl.

«Unser Maislabyrinth ist sehr vielseitig. Zudem planen wir noch fünf Events für die Öffentlichkeit ein und sind für Anfragen jeglicher Art offen», so Sozzi. Benz fügt an: «Wir wollen bis Ende September ein Naturerlebnis für die ganze Familie bieten.» Anschliessend wird der Mais für die Mutterkuhherde vom Ziegelhof von Andreas Benz verwendet. Infos: www.maislabyrinth-wettingen.ch.